Der Planer baut später selbst
Wer den Plan zeichnet, steht später mit auf der Baustelle. Deshalb entstehen bei uns keine Entwürfe, die auf dem Papier schön aussehen und im Boden nicht funktionieren.
Aufmaß, Entwurf und Pflanzplan – von Hand gezeichnet, bis der Festpreis steht.
Die meisten Gärten scheitern nicht am Material, sondern an der Reihenfolge. Die Terrasse liegt, dann kommt der Wunsch nach einem Pool – und die frisch gepflasterte Fläche muss wieder auf. Eine Planung kostet einen Bruchteil dessen, was solche Korrekturen kosten. Wir nehmen Ihr Grundstück auf, zeichnen den Entwurf von Hand und legen fest, was in welcher Reihenfolge passiert. Der erste Termin bei Ihnen ist dabei immer kostenlos.
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Gute Gründe
Wer den Plan zeichnet, steht später mit auf der Baustelle. Deshalb entstehen bei uns keine Entwürfe, die auf dem Papier schön aussehen und im Boden nicht funktionieren.
Der erste Termin bei Ihnen ist kostenlos – auch dann, wenn Sie noch überhaupt keine Vorstellung haben. Viele Kundinnen und Kunden wissen zu Beginn nur, was sie nicht mehr wollen. Das genügt als Anfang.
Zu jedem Entwurf gehört eine Kostenschätzung. Sie sehen, was welcher Teil kostet, bevor Sie sich festlegen – und können Bauabschnitte über mehrere Jahre verteilen.
Planung, Ausführung und Bauleitung liegen bei uns. Sie brauchen niemanden, der zwischen Planer und Baufirma vermittelt, wenn etwas nicht zusammenpasst.
Am Anfang steht das, was schon da ist. Wir messen das Grundstück auf, halten Höhen und Gefälle fest und notieren, wo Leitungen, Schächte und Anschlüsse liegen. Ebenso wichtig: der Bestand an Bäumen und Sträuchern, die Lage der Sonne über den Tag und die Blickachsen – von der Terrasse in den Garten und von der Straße auf Ihr Haus.
Auch der Boden gehört dazu. Ob unter der Grasnarbe Sand, Lehm oder aufgefüllter Bauschutt liegt, entscheidet über Versickerung, Bepflanzung und die Tiefe des Unterbaus. Diese Bestandsaufnahme ist die Grundlage für alles Weitere – und der Grund, warum eine seriöse Planung nicht am Telefon entstehen kann.
Aus der Aufnahme entsteht der Entwurf. Wir zeichnen ihn von Hand – nicht aus Nostalgie, sondern weil sich beim Zeichnen Proportionen und Wegeführungen anders erschließen als beim Zusammenklicken von Bausteinen. Sie sehen Flächen, Wege, Sitzplätze, Höhenversprünge und Pflanzflächen im Zusammenhang.
Auf Wunsch ergänzen wir eine räumliche Visualisierung, damit auch Angehörige, die Pläne nicht gewohnt sind, sich das Ergebnis vorstellen können. Der Entwurf wird gemeinsam besprochen und geändert – zwei bis drei Durchgänge sind normal und ausdrücklich vorgesehen.
Ein Pflanzplan ist mehr als eine Liste. Er legt fest, welche Art an welchen Standort kommt, wie viele Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden und wie das Beet in drei, fünf und zehn Jahren aussieht. Der häufigste Fehler in privaten Gärten ist zu enges Pflanzen: Im ersten Jahr sieht es voll aus, im vierten verdrängen sich die Pflanzen gegenseitig.
Wir planen mit Arten, die zum Boden und zur Lichtsituation passen, und mischen so, dass über das Jahr immer etwas blüht. Wer wenig Zeit hat, bekommt eine pflegeleichte Auswahl – kombiniert mit einer automatischen Bewässerung ist ein Beet dann kaum noch Arbeit.
Zu jedem Entwurf gehört eine Kostenschätzung, aufgeteilt nach Bereichen. Das hat einen praktischen Grund: Die wenigsten Gärten entstehen in einem Jahr. Wenn Sie sehen, was die Auffahrt, was die Terrasse und was der Teich kosten, können Sie entscheiden, was jetzt gebaut wird und was in zwei Jahren folgt.
Wichtig ist dabei die Reihenfolge. Leitungen, Leerrohre und Fundamente gehören in den ersten Bauabschnitt, auch wenn das, was darauf kommt, erst später folgt. Genau diese Vorarbeit spart am meisten Geld – und ist der Punkt, den man ohne Plan fast immer übersieht.
Wenn der Entwurf steht, wird daraus ein Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen – und dieses Angebot ist ein Festpreis. Sie wissen vor dem ersten Spatenstich, was am Ende auf der Rechnung steht. Nachträge gibt es nur, wenn Sie selbst den Umfang erweitern.
Während der Ausführung übernehmen wir die Bauleitung. Wo andere Gewerke beteiligt sind – Elektrik für die Beleuchtung, Sanitär für den Pool – stimmen wir die Termine ab, damit niemand auf offener Baustelle wartet.
Drei Fehler sehen wir in privaten Gärten immer wieder. Der erste ist die falsche Reihenfolge: Die Terrasse liegt, bevor klar ist, wo später der Geräteschuppen steht – und der Weg dorthin führt nun quer über die neue Fläche. Der zweite ist die vergessene Leitung: kein Strom am Sitzplatz, kein Wasser am Beet, kein Leerrohr für die Beleuchtung. Nachträglich bedeutet das jedes Mal aufnehmen, graben und wiederherstellen.
Der dritte Fehler ist der Maßstab. Ein Sitzplatz, der auf dem Papier großzügig wirkt, ist mit Tisch, sechs Stühlen und Platz zum Zurückschieben oft zu klein. Eine Hecke, die als schmaler Streifen gedacht war, braucht nach fünf Jahren einen Meter Tiefe. Solche Dinge zeichnen wir maßstäblich ein, bevor sie gebaut werden – das ist der eigentliche Wert einer Planung, und er zeigt sich erst Jahre später.
Leistungsumfang
So gehen wir vor
Wir sehen uns das Grundstück an und hören zu, was Ihnen vorschwebt – auch wenn es noch vage ist.
Maße, Höhen, Boden, Leitungen und Bestand werden erfasst.
Handzeichnung, gemeinsame Durchsprache, zwei bis drei Änderungsrunden.
Angebot mit allen Positionen, danach Ausführung und Bauleitung aus einer Hand.
Aus der Praxis



Häufige Fragen
Die Erstberatung bei Ihnen vor Ort ist kostenlos. Eine ausgearbeitete Planung mit Aufmaß, Entwurf und Pflanzplan ist eine eigene Leistung, deren Umfang wir vorher gemeinsam festlegen. Wenn Sie anschließend bei uns bauen lassen, rechnen wir die Planung an – das besprechen wir offen beim Termin.
Im Gegenteil, das ist der beste Zeitpunkt. Wer noch nichts festgelegt hat, ist offen für Lösungen, die er selbst nicht auf dem Schirm hatte. Wir sind es gewohnt, aus "irgendwie schöner" einen konkreten Plan zu machen.
Nein. Sie können die Planung auch getrennt beauftragen. Der praktische Vorteil, wenn beides bei uns liegt: Es gibt keine Schnittstelle, an der sich Planer und Ausführender gegenseitig die Verantwortung zuschieben.
Nach dem Aufmaß meist einige Wochen, je nach Größe des Grundstücks und Auslastung. Änderungsrunden sind eingeplant – ein Entwurf, der beim ersten Mal sitzt, ist die Ausnahme und auch nicht das Ziel.
Ja, und das ist oft sinnvoll. Wir planen das Ganze und legen dann fest, was wann gebaut wird. Entscheidend ist, dass Leitungen und Fundamente im ersten Abschnitt liegen – sonst wird es später doppelt teuer.
Anfrage
Beschreiben Sie kurz, was Sie vorhaben. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen und stimmen einen Termin bei Ihnen ab – kostenlos und unverbindlich.
Unverbindlich anfangen
Der Ortstermin ist kostenlos, das Angebot ebenfalls. Erst wenn beides passt, sprechen wir über einen Termin.